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Blau-weiß-rot: Frankreich setzt auf UYN® in Tricolore

Die 17 Männer und elf Frauen des französischen Skiteams verzichten auch bei ihrer Funktionswäsche nicht auf ihre Landesfarben: Die Stars der Equipe Tricolore tragen blau-weiß-rot unter dem Rennanzug. Wir stellen die vier wichtigsten Athleten vor. So viel vorab: Die Franzosen warten mit einem Spitzenteam aus Weltmeistern und Vize-Olympiasiegern auf.

Der französische Skirennläufer Alexis Pinturault zählt zu den erfolgreichsten aktiven Athleten seines Landes. Seine Spezialdisziplinen sind Riesenslalom und Kombination. Der 27-Jährige hat neben der französischen auch die norwegische Staatsbürgerschaft, weil seine Mutter Hege aus Norwegen stammt. Mit 15 Jahren stand er vor der Wahl, entweder professioneller Skirennläufer oder Fußballspieler zu werden. Zwei Jahre später wurde er Teil des nationalen Skiteams. Im März 2009 feierte er sein Weltcup-Debüt und errang seither 21 Siege. Dreimal erreichte er in der Gesamtwertung den dritten Platz (2013/2014, 2014/2015, 2015/2016), den Kombinationsweltcup gewann er viermal (2012/2013, 2013/2014, 2015/2016, 2016/2017). Bei der Weltmeisterschaft 2017 holte Pinturault die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb, hinzu kommen im Riesenslalom je eine Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen 2014 und der Weltmeisterschaft 2015. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 gewann er zudem Silber in der Kombination. 2017 heiratete Pinturault seine langjährige Partnerin Romane Faraut.

Victor Muffat-Jeandet ist vor allem im Riesenslalom und in der Alpinen Kombination erfolgreich. Sein Debüt im Weltcup gab der 29-Jährige im Jahr 2009. Seither erzielte er sieben Podestplätze mit einem Sieg in der Super-Kombination. Im Kombinationsweltcup belegte er zweimal den dritten Platz (2014(2015, 2017/2018). Bei WM-Wettbewerben gewann Muffat-Jeandet bisher keine Medaillen. Sein größter Erfolg neben seinen Weltcup-Platzierungen ist eine Bronze-Medaille in der Kombination bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Muffat-Jeandet studiert neben seiner Karriere als Profisportler Sportwissenschaften.

Clement Noel ist ein französischer Nachwuchsrennläufer. Seine stärksten Disziplinen sind Riesenslalom und Slalom. Zum Abschluss der Saison 2016/2017 wurde er überraschend französischer Slalom-Meister und ließ dabei bekannte Rennläufer wie Victor Muffat-Jeandet und Jean-Baptiste Grange hinter sich. Sein Weltcup-Debüt gab der 21-Jährige 2017. In der Saison erzielte er in der Gesamtwertung den 44. und beim Slalomweltcup den 18. Platz. Bie den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang überzeugte er mit vierten Plätzen im Slalom und im Mannschaftswettbewerb. Noel wird in der Szene als vielversprechender Nachwuchsstar gehandelt. In der aktuellen Saison erreichte er in Levi den zweiten Durchgang, wobei er aber kurz vorm Ziel ausfiel.

Tessa Worley ist eine französische Skirennläuferin – und fährt ganz vorne an der Weltspitze mit. Die 29-Jährige ist die Tochter einer französischen Mutter und eines australischen Vaters. Ihre ersten Winter verbrachte sie abwechselnd in Frankreich und in Neuseeland. Worley ist auf die Disziplin Riesenslalom spezialisiert und konnte schon sehr gute Erfolge feiern. 2013 und 2017 gewann sie in ihrer Disziplin den Weltmeistertitel sowie 2011 die WM-Bronzemedaille. Hinzu kommen zwei Weltmeistertitel im Mannschaftswettbewerb in den Jahren 2011 und 2017. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 konnte sie aufgrund einer Knieverletzung nicht antreten. In Vancouver 2010 und Pyeongchang 2018 erzielte sie keine Medaillen. Ihr Weltcup-Debüt gab Worley 2006. Nach nur elf Rennen fuhr sie ihren ersten Sieg im Riesenslalom ein. Dies war der erste Weltcupsieg einer Französin seit Ingrid Jacquemod im Jahr 2005 und der erste Riesenslalom-Weltcupsieg seit Régine Cavagnoud im Jahr 1999. Im Weltcup gewann sie bislang 13 Rennen im Riesenslalom. Tessa Worley ist mit dem Skirennläufer Julien Lizeroux zusammen. Zudem gehört sie dem Skiteam der Gebirgs-Militärschule in Chamonix an. Mit 158 Zentimeter und 57 Kilogramm ist sie eine der zierlichsten Athletinnen unter den Skirennläuferinnen. Ihre Statur hat ihre den Spitznamen „puce“, also Floh, eingebracht. Im Auftaktrennen der aktuellen Saison konnte sie einen Sieg für sich verbuchen.